Dieser Song begann in der Stille. In dieser Zeit des Jahres, in der der Winter alles verlangsamt und man sich nach innen wendet, und dann kommt nach und nach etwas, ein bisschen Wärme, eine Verbindung, etwas, das dich wieder zur Welt hin öffnet.
Darum geht es in „In the Silence”, um das Heraustreten aus der Stille des Winters, um die Wärme, die man durch Liebe findet, und darum, schließlich gemeinsam im Frühling anzukommen. Aïrunlaïrs Stimme trägt den ganzen Song, sie ist es, die die Geschichte von der Stille bis zum Frühling führt.
Es gibt einen Teil, den ich wirklich mag. In der Mitte des Songs versteckt sich eine alte Barockmelodie, die viele als Bachs Menuett kennen (obwohl es eigentlich Christian Petzolds Menuett in g-Moll ist, haha), und ich habe versucht, sie durch den Puls und die Energie von Trance wieder zum Leben zu erwecken. Mir gefiel der Gedanke, dass etwas, das vor Jahrhunderten Menschen zum Tanzen brachte, wieder etwas in Bewegung setzen kann, und das Alte mit dem Neuen verbindet.
Lass dich vom Song tragen, aus der Stille des Winters an den Ort, an dem der Frühling für uns beide schon scheint.
„In the Silence” ist ab jetzt auf allen großen Streaming-Plattformen verfügbar.